Gesunde Arbeit

Den Augen eine Pause gönnen

Die Arbeit am Bildschirm beansprucht die Augen besonders. Daher ist gemäß der Bildschirmarbeitsverordnung (BS-V) regelmäßig eine bezahlte Bildschirmpause vorgesehen.
Den Augen eine Pause gönnen Wer Bildschirmarbeit verrichtet, hat ein Recht auf Pause.

Neben dem richtig gestalteten Bildschirmarbeitsplatz ist eine Pause vom Bildschirm im Gesetz vorgeschrieben. Nach 50 Minuten Bildschirmarbeit muss eine zehnminütige Bildschirmpause oder ein Tätigkeitswechsel erfolgen. Werden 50 Minuten Bildschirmarbeit überschritten, so muss eine zwanzigminütige Bildschirmpause abgehalten werden.

Erholung für Augen, Geist und Körper
Als Bildschirmpause gilt auch, wenn in dieser Zeit andere Tätigkeiten verrichtet werden, welche geeignet sind, die Augen zu schonen, beispielsweise Aktenablage, Kopieren etc. Wenn keine anderen geeigneten Tätigkeiten möglich sind, so ist die Pause frei gestaltbar. Dann sollten nicht nur die Augen eine Erholung erfahren, sondern auch der Geist und der Körper.

6 Tipps für Bildschirmpausen

  1. Augenübungen: Palmieren, das heißt die Handinnenflächen aneinander reiben, bis sie warm sind. Die Hände für einige Sekunden sanft auf die geschlossenen Augen legen. Die Wärme, die geschlossenen Augen und die Dunkelheit entspannen die Augen. Das Scharfsehen wird beim Fokussieren trainiert. Abwechselnd einige Sekunden einen Gegenstand in der Nähe und in der Ferne (z. B. außerhalb des Fensters) fokussieren, bis die Gegenstände scharf gesehen werden. Weitere Übungen sind z. B. Augäpfel-Kreisen, „liegende Acht“, Blinzeln etc.
  2. Bildschirm-Tibeter: Um die Muskulatur zu entspannen und zu trainieren, werden die 12 Bildschirm-Tibeter empfohlen. Die Tibeter sind Übungen, die im Sitzen durchgeführt werden können, einige können auch im Stehen erfolgen.
  3. Spazieren: Gehen Sie ein paar Schritte, wenn möglich spazieren Sie im Freien. Atmen Sie dabei einige Male bewusst tief ein und aus. Versuchen Sie beim Gehen die Beine besonders hoch zu heben. Im Stehen wippen Sie abwechselnd auf Zehenspitzen und Fersen, um die Durchblutung der Beine anzukurbeln.
  4. Apfel pflücken: Stellen Sie sich vor, Sie pflücken einen Apfel von einem Baum. Sie müssen sich dafür auf die Zehenspitzen stellen, den gesamten Körper aufrichten und die Arme möglichst weit über den Kopf strecken, um den Apfel zu erreichen.
  5. Apfel essen: Ein gesunder Snack bringt Energie. Obst oder Nüsse sind beispielsweise gute Energielieferanten.
  6. Den Kopf frei bekommen: In einer Pause ist Zeit für Gespräche, über den Urlaub, lustige Begebenheiten oder über Wochenendpläne. Das hilft, die KollegInnen besser kennenzulernen, zu lachen und gedanklich einmal „weg von der Arbeit“ zu sein.

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