Gesunde Arbeit

Rote Linie darf nicht überschritten werden

Das Coronavirus bestimmt derzeit unser aller Leben, die Infektionszahlen gehen nur langsam bis gar nicht zurück. ArbeitnehmerInnen der öffentlichen Verkehrsmittel gehören zu den systemrelevanten Berufen. Sie halten Österreich am Laufen.
Bei der Kontrolle der Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht kommt es leider immer wieder zu Übergriffen durch Fahrgäste.
Frau mit FFP2-Maske in einem Zug Bei der Kontrolle der Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht kommt es leider immer wieder zu Übergriffen durch Fahrgäste.

Zur Aufgabe von ZugbegleiterInnen, Kontrollorganen oder Securitys gehört auch die Kontrolle der Einhaltung der Maskenpflicht. Nachdem die COVID-19-Regeln regelmäßig angepasst werden, gab es Anfang Dezember 2020 ein Update der sogenannten Fahrgast-Charta an die aktuelle Rechtslage. Neu hinzugekommen sind folgende Punkte:

  • Auch im Bahnhof, im Haltestellen- und Wartebereich ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen (vorher nur in den Fahrzeugen) und seit 25.1.2021 ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Im Bahnhof und an der Haltestelle ist nach Möglichkeit der Mindestabstand von einem Meter einzuhalten (gilt auch mit MNS), seit 25.1.2021 sind 2 Meter Abstand und FFP2-Maske verpflichtend.
  • Das Tragen von Gesichtsvisieren ist nicht mehr zulässig.

Fahrgast-Charta enthält Verpflichtungen
Mit der Fahrgast-Charta, die auf Initiative der Gewerkschaft vida mit den Sozialpartnern und dem Verkehrsministerium ausgearbeitet wurde, ist gewährleistet, dass Fahrgäste und MitarbeiterInnen weiterhin gesund und sicher in ganz Österreich unterwegs sein können.
Öffentliche Verkehrsmittel sind vor allem zu Stoßzeiten auch jetzt oft voll besetzt. Im Berufs- bzw. Schulverkehr ist das Abstandhalten deshalb nicht immer möglich. Umso wichtiger ist daher das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Eine Nachlässigkeit bei der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln gefährdet die Gesundheit aller. Deshalb wird in Stationen, Bahnhöfen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln das Tragen der Maske vermehrt kontrolliert.


Rote Linie wird überschritten
Es gibt leider Fahrgäste, die sich nicht an die Maskenpflicht halten und damit die Gesundheit anderer Fahrgäste bzw. der MitarbeiterInnen der öffentlichen Verkehrsmittel gefährden. Fußtritte, Fausthiebe, Schläge, Beschimpfungen und Anspucken sind leider keine Seltenheit. Dazu kommt das Verfolgen der Kontrollorgane durch Fotografieren, Mitfilmen und Veröffentlichen auf diversen Social-Media-Plattformen. Der Aufruf zu Gewalt gegen Menschen, um nur ein Beispiel zu nennen, ist menschlich verwerflich und überschreitet eine rote Linie.

Die VerursacherInnen sind sich vielleicht dessen nicht bewusst, aber hinter jeder Uniform steht ein Mensch! Hier müssen alle Respekt zeigen!
Den MitarbeiterInnen in öffentlichen Verkehrsmitteln wird in diesen Fällen rasch und unbürokratisch geholfen. Sei es durch Rechtsschutz, Hilfestellung bei den Behörden oder der Zusammenarbeit mit dem Weißen Ring. Gerade in solchen Zeiten ist eine engmaschige Hilfestellung wichtiger denn je!

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