Gesunde Arbeit

Stalking

Stalking beschreibt nach Voß und Hoffmann „das willentliche und wiederholte Verfolgen oder Belästigen einer Person, deren physische und/oder psychische Unversehrtheit und Sicherheit dadurch bedroht wird.“ Es handelt sich dabei um ein Phänomen, „das durch Handlungen gekennzeichnet ist, die eine Schädigung der betroffenen Person zur Folge haben und die dementsprechend als unerwünscht wahrgenommen werden.“ Die Privatsphäre der Zielperson wird dabei missachtet.

Etwa die Hälfte aller Stalkingfälle stehen im Zusammenhang mit einer zurückgewiesenen oder beendeten Beziehung („Ex-Partner-Stalking“). Regelmäßig tritt dieses Phänomen auch am Arbeitsplatz auf (z.B. abpassen und warten vor der Arbeitsstelle, Anrufe in der Arbeit, Gerüchte verbreiten unter der Kollegenschaft). Frauen sind öfter davon betroffen, Männer häufiger die Verursacher.

Beispiele von Stalkinghandlungen:

  • Ständige unerwünschte Kontaktaufnahme (Telefonterror, SMS, E-Mail etc.)
  • Dauerndes Verfolgen und Überwachen
  • Unerwünschtes Zusenden von Gegenständen
  • Bestellen von Waren unter dem Namen der Zielperson
  • Sachbeschädigung
  • Körperliche oder sexuelle Übergriffe

Der etwas neuere Begriff, Cyberstalking, bezeichnet das obsessive Nachstellen anderer Personen per Internet, wie das Versenden virenbehafteter E-Mails im Namen der betroffenen Person, Schreiben gehässiger Einträge in Chat-Foren oder das Veröffentlichen von Homepages mit Inhalten, die die Zielperson verleumden.

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