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"Westbahn": Lokführer 15,5 Stunden im Dienst?

Lokführer bei der Westbahn sollen auf bis zu 15,5 Stunden Dienstzeit gekommen sein, berichtet kurier.at. Die Gewerkschaft vida sorgt sich um die Sicherheit des fahrenden Personals sowie der Fahrgäste und fordert die Umsetzung einer österreichischen "Eisenbahnpolizei".
Lokführer bei der Westbahn sollen auf bis zu 15,5 Stunden Dienstzeit gekommen sein, berichtet kurier.at.
Lokführer bei der Arbeit Lokführer bei der Westbahn sollen auf bis zu 15,5 Stunden Dienstzeit gekommen sein, berichtet kurier.at.

„Wir sind sehr um die Sicherheit des fahrenden Personals und der Fahrgäste im Eisenbahnbereich besorgt“, kommentiert Günter Blumthaler, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft vida, die Berichte.

Mehr Personal für Eisenbahnsicherheitsbehörde
„Unsere Sorgen bezüglich der Sicherheit haben wir umgehend in einem ersten Schritt in einem Schreiben an das Verkehrsministerium zum Ausdruck gebracht, da im Kurier-Artikel auch berichtet wird, dass eisenbahnrechtliche Bestimmungen wie auch Arbeitnehmerschutzbestimmungen trotz Meldungen von Beschäftigten an die Verantwortlichen der Westbahn Management GmbH bewusst übergangen worden sein sollen“, so Blumthaler weiter.

„Da immer mehr Eisenbahnverkehrsunternehmen am Markt tätig sind, bekräftigen wir seitens der Gewerkschaft vida unsere Forderungen nach einer personellen Aufstockung der Eisenbahnsicherheitsbehörde. Hierfür wäre die Umsetzung einer österreichischen ‚Eisenbahnpolizei‘, angelehnt an jene Modelle in der Schweiz bzw. Deutschland, zweckmäßig“, so Blumthaler.


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