Gesunde Arbeit

Kinderbetreuung und 12-Stunden-Tag – eine Kontroverse

12-Stunden-Tag: Ein Gesundheitsrisiko für die Gesellschaft

Bei der Debatte um die Arbeitszeitflexibilisierung und den 12-Stunden-Tag ist ein neuer Aspekt in den Fokus gerückt: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Während die Einen behaupten, der 12-Stunden-Tag würde dabei wesentliche Verbesserungen bringen, sehen die Anderen das Ende der Familie kommen. Und nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie sich die Situation aus Sicht der Kinder darstellt.
awblog.at
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Eine wichtige Maßnahme zur Stärkung der Familienfreundlichkeit sei die Arbeitszeitflexibilisierung mit dem 12-Stunden-Tag, wird seitens der BefürworterInnen eines solchen argumentiert. Indem etwa ein Elternteil zwei Mal zwölf Stunden arbeitet und dann zu Hause bei den Kindern ist und es der andere Elternteil umgekehrt macht.

Das ist allerdings ein krasser Widerspruch zu den Anliegen der Wirtschaft, die möchte, dass dann gearbeitet wird, wenn Arbeit anfällt. Wie überhaupt ein wesentlicher Kern der Debatte in der banale Frage liegt: Wer entscheidet über die Arbeitszeit? Und hier gibt es einen klaren Interessenskonflikt: Während es der verständliche Wunsch der UnternehmerInnen ist, ihre Beschäftigten nach Anfall der Arbeit einzusetzen, ist es der genauso verständliche Wunsch von Eltern, ihre Arbeitszeiten an die familiären Bedürfnisse anzupassen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im Beitrag "Kinderbetreuung und 12-Stunden-Tag – eine Kontroverse" von Sybille Pirklbauer auf dem A&W-Blog.

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