Gesunde Arbeit

Manner setzt auf gesunde Arbeitsplätze und BGF

Sozialminister Alois Stöger besichtigte den Unternehmensstandort Wolkersdorf des Süßwarenherstellers Manner im Rahmen der EU-Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter“. Dabei zeigte das Unternehmen, wie ArbeitnehmerInnen länger im Erwerbsprozess bleiben können.
Betriebsbesuch bei Manner
Manner setzt auf gesunde Arbeitsplätze
Bild vom Betriebsbesuch bei Manner mit Human-Ressources-Leiterin Eva Hipfinger, Sozialminister Alois Stöger, Albin Hahn, Manner-Vorstand für Finanzen, Personal und IT Betriebsbesuch bei Manner
Bild vom Betriebsbesuch bei Manner mit Human-Ressources-Leiterin Eva Hipfinger, Sozialminister Alois Stöger, Albin Hahn, Manner-Vorstand für Finanzen, Personal und IT, Manner-Betriebsrätin Gerda Erika Clementi Manner setzt auf gesunde Arbeitsplätze

Auch in der Produktionsstätte in Wolkersdorf setzt der Süßwarenhersteller Josef Manner & Comp AG auf gesunde Arbeitsplätze und betriebliche Gesundheitsförderung. Als Teil der EU-Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter“ der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) zeigte das Unternehmen damit, wie ArbeitnehmerInnen länger im Erwerbsprozess bleiben können.

Als Schirmherr der laufenden Kampagne besichtigte Sozialminister Alois Stöger am Mittwoch den Unternehmensstandort in Niederösterreich. „Eine gesunde Arbeitsumgebung ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen lange ihren Beruf ausüben können. Ich freue mich, dass Unternehmen wie Manner Arbeitsbedingungen schaffen, die den Menschen eine langfristige Jobperspektive geben“, betont Stöger. Die zweijährige EU-Kampagne für den Bereich Arbeitsschutz wird für Österreich durch das Sozialministerium koordiniert. Insgesamt sind 36 Länder – darunter alle EU-Staaten – beteiligt.

Bis 2030 werden ArbeitnehmerInnen über 55 Jahre in vielen europäischen Ländern mindestens 30 Prozent der Erwerbsbevölkerung ausmachen. Mit der laufenden Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter“ macht die EU-OSHA auf diese Entwicklung aufmerksam und fördert gleichzeitig sichere und gesündere Arbeitsplätze. „Der Erfolg von Unternehmen hängt auch maßgeblich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab. Gesunde Arbeitsplätze fördern daher auch die Produktivität in den Betrieben und kommen somit beiden Seiten zu Gute“, so Stöger.

Um weitere Unternehmen dafür zu sensibilisieren, wie Arbeitsplätze alternsgerecht gestaltet werden können, holt die EU-OSHA-Kampagne Best Practice-Beispiele wie Manner vor den Vorhang und fördert zudem den Bekanntheitsgrad bestehender ArbeitnehmerInnenschutz-Initiativen wie „fit2work“. „Eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der EU-OSHA-Kampagne spielen die Sozialpartner sowie die Sozialversicherungsträger“, erklärt Stöger, der auf zahlreiche Informationsveranstaltungen in allen Bundesländern verweist.

Manner setzt auf fit2work
Bei Manner beschäftigt man sich schon länger mit dem Thema gesunde Arbeitsplätze, systematisch seit 2013 im Rahmen des fit2work-Programms, einer Beratungs-Initiative der österreichischen Bundesregierung für Betriebe und Einzelpersonen. Ursprüngliches Ziel war es, Krankenstände zu senken, die Gesundheit der Mitarbeiter/innen zu fördern sowie das Betriebsklima zu verbessern. „fit2work war eine sehr gute Unterstützung unserer Initiativen im Bereich Arbeitsgesundheit, ein Thema, das bei Manner einen hohen Stellenwert hat. All unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Wolkersdorf konnten von dieser Kooperation profitieren“, berichtet Albin Hahn, Manner-Vorstand für Finanzen, Personal und IT, im Rahmen der Betriebsbesichtigung mit Sozialminister Stöger. Drei Jahre nach Einführung des Programms hat sich der Arbeitsbewältigungsindex, das heißt die eigene Einschätzung ihrer Arbeitsfähigkeit durch die Mitarbeiter/innen, von 36,49 auf 37,02 verbessert.

Auch Human-Ressources-Leiterin Eva Hipfinger verweist auf die positiven Effekte der Arbeitsschutzmaßnahmen, die auf drei Ebenen durchgeführt werden. Im Zusammenhang mit gesundheitlichen Einschränkungen unter anderem die Durchführung einer Rückenschule im Betrieb, im Bereich Arbeitsumgebung etwa eine bessere Steuerung der Kühlung im Bereich der Produktion von Schoko-Bananen, um Zugluft zu vermeiden, sowie im Zusammenhang mit Führung und Zusammenarbeit Workshops zum „Führen von unterschiedlichen Altersgruppen“.


Breite Beteiligung an EU-OSHA-Kampagne
Aktiv an der EU-OSHA-Kampagne beteiligt sind bekannte österreichische Unternehmen wie etwa die Infineon Technologies Austria AG, die OMV, die SIMACEK Facility Management Group GmbH und natürlich die Josef Manner und Comp AG. Auf EU-Ebene prämiert wurde der bekannte Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel AG: Diesem wurde im April 2017 von der EU-OSHA der Good Practice Award, eine Auszeichnung für herausragende Beiträge zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit einer alternden Belegschaft, verliehen.

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