Gesunde Arbeit

Vorteile der Betrieblichen Gesundheitsförderung

Investitionen in BGF und Prävention zahlen sich aus. Mit der Auswertung von 400 Studien weltweit wurde bestätigt, dass pro investierten einen Euro in BGF durchschnittlich vier Euro erspart werden.

Vorteile für die Beschäftigten
BGF zielt generell auf die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Beschäftigten. Die folgende Aufzählung gibt eine beispielhafte Übersicht möglicher positiver Effekte für die Belegschaft und die Vorteile für die Arbeitnehmer:

  • generell Verringerung individueller gesundheitlicher Risikofaktoren,
  • Reduzierung der gesundheitlichen Risiken auch für das Auftreten
  • chronischer Krankheiten und damit längerfristig für Frühinvalidität,
  • Verbesserung des individuellen Wohlbefindens,
  • Erweiterung der Fähigkeiten im Umgang mit Belastungen und generell der Fähigkeit, mit spezifischen Problemen besser umzugehen,
  • Erhöhung der Kompetenz der Beschäftigten in Gesundheitsfragen,
  • Verbesserung der Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmoral,
  • Erhöhung oder Sicherung der persönlichen Lebensqualität,
  • Verbesserung der Kommunikation in Gesundheitsfragen im Betrieb,
  • Verbesserung der Beziehung der Beschäftigten untereinander und
  • ein erhöhtes Selbstwertgefühl.

Vorteile für die Unternehmen
Die Marktchancen eines Unternehmens hängen angesichts immer komplexer werdender Technik und flexiblerer Fertigungstechnologie stark von seinen Humanfaktoren ab. Sämtliche dokumentierten Programme bestätigen indirekte Wirkungen wie verbesserte Arbeitsmoral, verringerte Fluktuation oder ein verbessertes Firmenimage. Und tatsächlich nennen Unternehmen laut europäischen Untersuchungen bei innovativen Maßnahmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz den Imagenutzen für die Firmen fast gleich oft wie den gesundheitlichen Nutzen. Auch die Vorteile aus einer damit verbundenen Verbesserung des Betriebsklimas werden noch vor die Verringerung von Fehlzeiten gereiht. Die Vorteile für das Unternehmen:

  • Förderung der Kommunikationsstrukturen und -prozesse sowie des Innovationsklimas im Betrieb,
  • Steigerung von Arbeitszufriedenheit, Einstellungswandel (z. B. mehr Verständnis) und Motivation der Beschäftigten sowie ihrer Identifikation mit dem Betrieb,
  • Verbesserung des Betriebsklimas (z. B. besserer Kontakt zum Vorgesetzten),
  • Verhaltensänderungen bei den Beschäftigten (z. B. gegenseitige Unterstützung),
  • Fehlzeitenreduzierung bzw. Verminderung von Krankenständen bei den Beschäftigten,
  • Verringerung der Fluktuationsrate bei den Beschäftigten,
  • dadurch weniger innerbetriebliche „Reibungs“-verluste,
  • Veränderte Risikowahrnehmung bei den Beschäftigten (z. B. Sensibilisierung),
  • Strukturelle und ähnliche Verbesserungen verschiedenster Art, wie:
    • technische Änderungen zur Arbeitserleichterung (z. B. Hebehilfen),
    • organisatorische Zuständigkeitsänderung (z. B. Aktualisierung der Maschinenpläne),
    • organisatorische Ablaufänderungen (z. B. bei der Bänderbesäumung),
    • Normenänderungen (z. B. sitzende Arbeitshaltung an bisherigen Steh-Arbeiten).
  • Insgesamt Effizienzsteigerung (oft gibt es enge Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Arbeitsumweltschutz, Motivation und Produktivität bzw. Produktqualität),
  • Erhöhung von Konkurrenzfähigkeit und Marktchancen des Unternehmens und
  • Verbesserung des Unternehmensimages.

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