Raumlufttechnik und Raumluftqualität in Zeiten von Corona
Um die Infektionsgefahr in Innenräumen zu minimieren, ist es wichtig, regelmäßig zu lüften – auch in der kalten Jahreszeit. Die Empfehlung dafür findet sich durchgängig in den Leitfäden von Ministerien und wird von verschiedensten ExpertInnen und Institutionen regelmäßig als wichtigste Maßnahme für eine gute Luftqualität und als Schutz vor Coronaviren erwähnt. Dort wo die natürliche Lüftung über Fenster nicht möglich ist, ist mittels Filter in den Lüftungsanlagen eine entsprechende Luftqualität sicherzustellen.
Experten und Fachverband warnen vor dubiosen Versprechungen
Immer öfter werden jedoch aus Angst vor Ansteckungen verschiedenste Zusatzgeräte aufgestellt, welche die Innenraumluft in verschiedenster Form behandeln oder verändern. Hierbei kann es sich um unterschiedliche Luftbefeuchtungsmethoden handeln, aber auch um neuartige Verfahren.
Für mediales Aufsehen sorgt derzeit ein Gerät, welches mittels Vernebelung von Desinfektionsmittel die Infektionswahrscheinlichkeit in Innenräumen angeblich senken soll. Die ORF-Sendung „Konkret“ berichtete ausführlich am 24.11.2020. Mehr dazu: https://tvthek.orf.at/profile/konkret/13887640/konkret/14072626
Der österreichische Fachverband für Raumlufttechnik warnt vor dem Einsatz dieses Hygieneneblers. Mehr dazu: https://rlq.sellynewsletter.com/show/6823142-mmwup5yrabr1
Positionspapier „Raumlufttechnik und Raumluftqualität in Zeiten von Corona“
Um sich im Themenkomplex Raumlufttechnik & Raumluftqualität in Zeiten von Corona besser orientieren zu können hat der Österreichische Fachverband für Raumlufttechnik ein kostenloses Positionspapier erarbeitet. Dieses dient zur Orientierung sowie für Optimierungsmaßnahmen bei der „Raumluftqualität“, mit dem Ziel das Infektionsrisiko in Innenräumen zu reduzieren. Das Positionspapier zum Thema „Raumlufttechnik und Raumluftqualität in Zeiten von Corona“ steht kostenfrei auf www.rlt-fachverband.at zum Download bereit.