Gesunde Arbeit

ÖGB-Mernyi: „Kampf für eine diskriminierungsfreie Arbeitswelt noch lange nicht abgeschlossen“

Rund 300.000 Arbeitnehmer:innen in Österreich ordnen sich zumindest einer der LGBTIQ+-Kategorien zu. Viele von ihnen erleben nach wie vor Nachteile oder Diskriminierungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung – im Privatleben, aber auch am Arbeitsplatz.
Um ein deutlich sichtbares Zeichen für Akzeptanz und Solidarität zu setzen, wurde anlässlich des LGBTQIA+ Pride Monats vor der ÖGB-Zentrale die Regenbogenfahne gehisst.
Regenbogenfahne vor ÖGB-Zentrale gehisst Um ein deutlich sichtbares Zeichen für Akzeptanz und Solidarität zu setzen, wurde anlässlich des LGBTQIA+ Pride Monats vor der ÖGB-Zentrale die Regenbogenfahne gehisst.

„Wir setzen uns als ÖGB für eine völlige Gleichstellung von LGBTQIA+-Personen ein – ohne Wenn und Aber“, betont Willi Mernyi, ÖGB Bundesgeschäftsführer, anlässlich des Startes des LGBTQIA+ Pride Monats Juni.

Laut Gleichbehandlungsgesetz darf kein Mensch aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Herkunft, der Religion, des Alters, der Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung am Arbeitsplatz diskriminiert werden. Trotzdem verheimlichen viele Arbeitnehmer:innen ihre sexuelle Orientierung, um Diskriminierung zu vermeiden. „Das macht deutlich, dass der Kampf für eine diskriminierungsfreie Arbeitswelt noch lange nicht abgeschlossen ist“, bekräftigt Mernyi und verweist darauf, dass sich der ÖGB auch mit voller Kraft für die Ausweitung des Diskriminierungsschutzes auf das Privatleben einsetzt.


Regenbogenfahne vor ÖGB-Zentrale gehisst Um ein deutlich sichtbares Zeichen für Akzeptanz und Solidarität zu setzen, wurde anlässlich des LGBTQIA+ Pride Monats vor der ÖGB-Zentrale die Regenbogenfahne gehisst. „Alle Arbeitnehmer:innen müssen die gleichen Chancen und Rechte haben. Dafür braucht es zusätzlich zu den gesetzlichen Regelungen engagierte Menschen, die sich dieser Problematik stellen“, sagt Willi Mernyi und fügt hinzu: „Nur gemeinsam kann es gelingen, eine diskriminierungsfreie Arbeitswelt zu schaffen. Solidarität ist die einzige Antwort.”

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